SEVW

Satzung

unsere Satzung kann hier online eingesehen werden. Sie steht natürlich auch als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.


Vereinssatzung der
Schutzgemeinschaft EnergieVerbraucher Weilerswist e.V.
Beschlossen auf der Gründungsversammlung am 23.03.2006 in Weilerswist.
Geändert auf der Mitgliederversammlung am 15.03.2007.
Geändert auf der Mitgliederversammlung am 25.03.2010.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichtes Euskirchen unter der Registriernummer VR 1304 am 25.04.2006.
 

§ 1 Name und Sitz
Der Verein führt den Namen:
Schutzgemeinschaft EnergieVerbraucher Weilerswist e.V.
Abkürzung: SEVW e.V.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
Sitz des Vereins ist Weilerswist.


§ 2 Zweck
Der Verein
 

(1) berät und klärt Energieverbraucher gegenüber Energieanbietern vor unangemessenen Energiekosten von Gas und Strom auf, bietet Energieverbrauchern von Gas und Strom durch Information und Aufklärung, Beratung und Hilfe im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeiten an.
 

(2) will durch Veranstaltungen, Vorträge und Diskussionen und geeignet erscheinende Maßnahmen diese Vereinsziele erreichen.
 

(3) verfolgt keine politischen Zwecke und handelt überparteilich.
 

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts .,Steuerbegünstigte Zwecke" nach § 52 Abs. 2 der Abgabenordnung
(Verbraucherberatung und Verbraucherschutz).
 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
 

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 

Es darf keine Person durch Ausgaben. die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am 31.12.2006.
 

§5 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins können natürliche Personen ab 18 Jahren sowie juristische Personen und Vereine werden.


Die Aufnahme ist schriftlich durch Ausfüllen des Aufnahmeantrages zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
 

Im Falle einer Ablehnung beschließt die Mitgliederversammlung auf der nächsten ordentlichen Sitzung neu. Für die Beschlussfassung reicht die einfache Mehrheit.
 

Verstößt ein Mitglied in schwerwiegender Weise gegen Ziele und Interessen des Vereinst kann es mit sofortiger Wirkung durch den Vorstand nach vorheriger Anhörung ausgeschlossen werden. Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag des ausgeschlossenen Mitglieds den Vorstandsbeschluss aufheben.
 

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss. Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine vierteljährliche Kündigungsfrist zum 31.12. jeden Jahres, erstmals zum Schluss des dem Eintritt folgenden Jahres einzuhalten.
 

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet der Ansprüche des Vereins auf rückständige Beiträge.
 

§6 Organe

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand..
 

§7 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ des Vereins.


Sie findet mindestens einmal jährlich statt.
 

Alle Mitglieder werden dazu vom Vorstand unter Wahrung einer Frist von zwei Wochen und mit Angabe der Tagesordnung schriftlich oder bei mitgeteilten E-Mail-Adressen per E-Mail eingeladen.
 

Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle grundsätzlichen Vereinsangelegenheiten mit einfacher Mehrheit.
 

Sie ist mit den anwesenden Mitgliedern beschlussfähig.
 

Vereine können bis zu drei Vertreterinnen/Vertreter entsenden, jedoch nur eine Stimme abgeben.
 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies von mindestens 10 % der Mitglieder unter Angabe von Gründen beim Vorstand schriftlich beantragt wird. In diesen Fällen hat der Vorstand die Versammlung innerhalb von vier Wochen einzuberufen.


Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für drei Jahre.
 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt. Sie wird vom versammlungsleitenden Mitglied des Vorstands und einer/eines gewählten Schriftführerin/Schriftführers unterzeichnet.


§8 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Zum Aufgabebereich der Mitgliederversammlung gehören:
 

  1. Die Wahl des Vorstandes einschließlich einer/eines Schriftführerin/Schriftführers und einer/ eines Schatzmeisterin/Schatzmeisters.
  2. Die Wahl von zwei Kassenprüferinnen f Kassenprüfer auf die Dauer von zwei Jahren.
  3. Die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes.
  4. Der Jahresbericht des Schatzmeisters.
  5. Die Entgegennahme des Prüfberichtes der Kassenprüferinnen I Kassenprüfer über die Kassenführung.
  6. Die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters.
  7. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben, sowie die nach der Satzung ihr übertragenen Angelegenheiten.
  8. Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
     

Anträge der Mitglieder sollen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung bei dem Vorstand schriftlich im Wortlaut angemeldet werden.


§9 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei stellvertretende(n) Vorsitzende(n), einem/ einer Schatzmeister/in und einem/einer Schriftführer/in.
 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei der drei Vorsitzenden vertreten.
 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt.
 

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes wahrend der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds.
 

Die Beschlüsse des Vorstandes werden in Sitzungen gefasst. Sie sind schriftlich abzufassen und bedürfen der Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.
 

Der Vorstand kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte Arbeitsgruppen bestimmen.
 

§ 10 Mitgliedsbeitrage und Spenden
Der Verein erhebt regelmäßig Jahresbeiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung jeweils auf die Dauer von einem Jahr festgesetzt wird.


Der Beitrag ist auch dann für das ganze Jahr zu entrichten, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder erst wahrend des Geschäftsjahres eintritt.
 

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
 

Der Beitrag ist erstmalig mit der Einreichung des Aufnahmeantrages für das laufende Jahr und danach alljährlich im ersten Monat des Geschäftsjahres fällig. und wird per Banklastschrift eingezogen.
 

Die Mitglieder verpflichten sich bei Vereinseintritt zu regelmäßigen Beitragszahlungen.
 

Der Verein erhält die Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben und Zwecke nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
 

§ 11 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

  1. Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
  2. Ehrenamtliche Vereinstätigkeiten können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten des Vereins entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG (Ehrenamtspauschale) ausgeübt werden.
  3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
  4. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
  5. Im Übrigen haben Vorstand, Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.
  6. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 12 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
  7. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt

§ 12 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Hierfür ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder nötig.
 

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
 

Bei Auflösung des Vereins fällt das vorhandene Vereinsvermögen an die Gemeinde Weilerswist, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
 

Weilerswist, 25.03.2010


PDF-Datei zum Download

 


 

 


 

 



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